Teichmühle Steinwiesen

Museum und Betrieb zugleich

Wassereinbruch in die Teichmühle Steinwiesen

Ende März 2018 wurde bei einer routinemäßigen Kontrolle der 1507 erstmals urkundlich erwähnten Teichmühle Steinwiesen festgestellt, dass Wasser in den Keller unter dem Sägeschuppen eingedrungen war. Da sich die Schmutzwasserpumpen vom Bauhof Steinwiesen und vom Kreisbauhof als ungeeignet erwiesen und auch die möglichen Firmen in Steinwiesen keine andere Pumpen hatten, wurde auf Anraten der Steinwiesener Feuerwehrkommandantin Kerstin May die FFW Nurn zum Einsatz gebeten, weil diese über eine Art Wasserstaubsauger verfügt. Unter der Leitung von Kommandant Jörg Greser wurde das Wasser-/Sägespänegemisch abgesaugt. Dabei wurde bemerkt, dass am Boden der dem Mühlgraben gegenüberliegenden Mauer das Wasser nachsprudelte. Nachdem der Überlauf vom Mühlgraben geöffnet worden war und sich dessen Wasserspiegel um fast einen Meter senkte, versiegte diese "Quelle".

Im Winter 2017/2018 war der Mühlgraben wie jedes langsam fließende Gewässer zugefroren. Nach einigen Tagen Starkregen strömte ein Hochwasser über das Eis und vergrößerte die Schäden.  Die nächste Generalsanierung war eigentlich erst innerhalb der nächsten fünf Jahre geplant. Doch jetzt müssen die Schäden zeitnah beseitigt werden, um die Gebäudesubstanz zu sichern.

Landrat Klaus Löffler steht voll hinter der Sanierung

Der Landkreis Kronach hatte 1982 unter dem damaligen Landrat Dr. Heinz Köhler 10,5 von 12 Teilen der Teichmühle erworben, um diese vor einer Zweckentfremdung zu retten. Erfreulicherweise haben bisher alle Kronacher Landräte alles dafür getan, um die Teichmühle Steinwiesen in einem ansehnlichen Zustand zu erhalten und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Landrat und Mühlvogt Klaus Löffler, der seit Herbst 2016 im Amt ist, sprach sich ohne zu zögern für die aufwändigen Sanierungsarbeiten aus. Bereits am 30. April 2018 war die für die Vermögensverwaltung des Landkreises zuständige Frau Dipl.-Ing. (FH) Beate Pfosch vor Ort und machte sich im Beisein der Vorstandschaft des Mühlenvereins Rodachtal e.V. ein Bild von den Schäden.

 

 

 

(c) Mühlenverein Rodachtal e.V. 01.05.2018


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