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Herzlich willkommen!

Hier ist der neue Interauftritt der Teichmühle Steinwiesen sowie des Mühlenvereins Rodachtal e.V. mit Sitz in der Marktgemeinde Steinwiesen.

Teichmühle Steinwiesen

Die Teichmühle von vorne. So war das vorindustrielle Baudenkmal schon auf vielen Kalenderbildern zu sehen.

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Was macht die Teichmühle Steinwiesen so einzigartig?

Die im Jahr 1507 erstmals erwähnte Teichmühle ist eine der letzten von einst über 150 wassergetriebenen Schneidmühlen (Sägemühlen) im Frankenwald, die heute noch in Betrieb ist und zugleich als nichtstaatliches Museum der Öffentlichkeit zugänglich ist. Doch die Teichmühle Steinwiesen hat noch viel mehr als dieses Alleinstellungsmerkmal zu bieten. Neben dem Arbeitsvorgang können auch die kargen Wohnverhältnisse und Exponate im Außenbereich besichtigt werden.

Immerhin konnte zur Blütezeit dieser Schneidmühlen ein Drittel der Bevölkerung des Landkreises Kronach von ihnen leben. Ein bedeutender Wirtschaftszweig, der nicht in Vergessenheit geraten darf. Ein noch funktionierendes technisches Schaudenkmal, das seinesgleichen sucht. Aus einer Zeit, in der es noch gar keine Industrie gab. Mühlen waren die ersten "Maschinen"der Menschheit.

Die Teichmühle Steinwiesen ist ein lebendiges Zeugnis früherer Zeiten, ein beliebtes überregionales Freizeitziel und ein schwerwiegendes Erbe unserer Altvorderen, das es zu erhalten gilt. Die Nutzung der Wasserkraft zusammen mit der Flößerei veränderte mit Nachhalt die Landschaft im rauhen Frankenwald. Die Teichmühle Steinwiesen und die Exponate im Außenbereich sind ein Stück Heimat.

Die Teichmühle Steinwiesen steht unter Denkmalschutz.

Kommen Sie zu uns!

Besuchen und besichtigen Sie deshalb dieses Kleinod samt den Außenanlagen und erfahren Sie es mit allen Sinnen. 

Ob alt oder jung, ob groß oder klein, ob einzeln, in kleinen oder großen Gruppen: Sie werden sachkundig und leicht verständlich durch das Mühlengelände und das Innere der Gebäude von uns begleitet.

Viele Besichtigungen erfolgen erfreulicherweise durch Vereine, Betriebsausflüge, lose Zusammenkünfte, Stammtische, Schulklassen usw.

Nehmen Sie auf jeden Fall Ihren Fotoapparat oder Ihre Videokamera mit. Bei uns darf alles fotografiert und gefilmt werden. 

Bei Gruppenführungen wird auf Wunsch und ohne Aufpreis das Sägegatter vorgeführt. Vor Ihren Augen wird ein Rundholz gesägt. Dann wird es laut in der sonst so idyllischen Museumsmühle. Haben Sie in Ihrem Leben schon mal den Duft von ganz frisch geschnittenem Holz gerochen? Oder aus nächster Nähe einem sich drehenden Mühlrad zugesehen und zugehört?

Südansicht

Funktionierendes unterschlächtiges Mühlrad.

 

 
 

Wasserrad im Landkreiswappen verewigt

 Der Landkreis Kronach hat sich im Zuge der Kreisgebietsreform von 1972 nur unwesentlich verändert. Der Kreistag hat deshalb beschlossen, das Wappen des Alt-Landkreises Kronach von 1957 unverändert anzunehmen. In der vorderen Schildhälfte steht der Bamberger Löwe. Das Land um Kronach kam 1122 durch Schenkung an das Bistum Bamberg, bei dem es bis zum Ende des Alten Reichs 1803 blieb. In der hinteren Schildhälfte steht der Löwe der Grafen von Orlamünde, die bis zu ihrem Aussterben im 15. Jahrhundert vor allem im nördlichen Kreisgebiet um Lauenstein als Herrschaftsinhaber belegt sind. Das Wasserrad stellt den Wasser- und Holzreichtum des Kreisgebiets dar. Die Farben der Spitze sind dem Wappen des einstigen Klosters Langheim entnommen, das bis 1388 das Eigen Teuschnitz besaß.

© Mühlenverein Rodachtal 2016