Teichmühle Steinwiesen

Museum und Betrieb zugleich

      Einladung zum Mühlenfest 2017   

Liebe Mühlenfreunde, Flößer und aufrechte Holzschaffende,

am 2. Juli veranstalten wir unser 16. Mühlenfest an der Teichmühle nördlich von Steinwiesen im oberen Rodachtal.
Wir beginnen um 10.00 Uhr mit einem Gottesdienst der ev. Kirche, den wir mit Herrn Pfarrer Dr. Göll zu den Klängen des Posaunenchors von Heinersberg feiern. Anschließend gibt es ein zünftiges Frühstück mit Nurner Weißwürsten und Staffelberger Weißbier oder Kaffee und hausgemachten Kuchen.

Nachmittags veranstalten wir zunächst eine Kinderblöchertrift mit der 1. -. 4. Klasse der VS Steinwiesen unter Leitung von Lehrerin  Claudia Klinger (mit Preisverleihung) auf dem Mühlgraben.

Auch die Floßvereine aus Friesen, Neuses, Unterrodach und Wallenfels sind wieder herzlich eingeladen.
Außer Kaffee und hausgemachten Kuchen gibt es jetzt natürlich auch Bratwürste und Steaks vom Grill.


Kinder können ihr Talent beim Flößen auf dem Mühlgraben versuchen oder auf der Kutsche mit Hans Spindler eine Runde drehen.

Später wird uns Siegfried Winkler mit seinem Akkordeon unterhalten und zum Mitsingen auffordern.

Unser neuer Mühlvogt, Landrat Klaus Löffler spricht ebenso wie 1. Bürgermeister Gerhard Wunder ein Grußwort.
 
Bei gemischtem Wetter sitzen wir im Zelt.

Bitte bringt gute Laune und angenehmes Wetter mit. Dann können wir gemeinsam einige schöne Stunden am Ufer der Rodach erleben.

Hierzu lade ich Euch samt Euren Angehörigen hiermit herzlich ein und freue mich auf Euer Kommen

mit den besten Grüßen
Euer
Michael Kestel
Mühlenverein Rodachtal e.V.

1.       Vors.

Festprogramm geändert!

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                     Mühlenfest 2016:

                Wer hat das schnellste Blöchla?

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Steinwiesen/Teichmühle. Blöchertrift der Kinder und der Prominenten stand im Mittelpunkt des Mühlenfestes – Viele Besucher und ein Gottesdienst bereichern den Tag

                                             von Susanne Deuerling

 

„Achtung, sie kommen“, „Jetzt werden sie schneller“, „Meins liegt vorne“ – so und ähnlich riefen die Kinder durcheinander, die an der Kinderblöchertrift teilgenommen haben. Über eine Rutsche ließen sie ihr kleines Bloch, das „Blöchla“ zu Wasser und fieberten mit, als die 13 Holzblöchla Richtung Teichmühle auf dem Mühlbach unterwegs waren. Sogar unsere Reporterin Susanne Deuerling durfte, natürlich außer Konkurrenz, ein Bloch zu Wasser lassen. Zuerst ging es langsam voran, doch je näher man der Teichmühle kam, desto stärker wurde die Strömung, ausgelöst vom sich drehenden Mühlrad. Als erstes kam schließlich das Blöchla von Linus Groh an, gefolgt von Katharina Schütz und Martha Zwosta. Das „Reporterblöchla“ hätte sogar den zweiten Platz gemacht, wenn es denn gewertet worden wäre. Die beiden Helfer Felix Neder und Nikolas Barnickel mit ihren Floßhaken sorgten dafür, dass kein Bloch auf dem Weg hängen blieb. Für den reibungslosen Ablauf und die Kontrolle der eingehenden Blöchla war Charly Heppt verantwortlich. Hierfür an alle Helfer ein herzliches Vergelt`s Gott. Für alle Teilnehmer gab es Eisgutscheine und die ersten fünf erhielten kleine Preise. „Wir werden diese „Blöchlatrift“ im nächsten Jahr wieder durchführen und hoffentlich sind dann noch viel mehr Kinder dabei“, sagte der Vorsitzende des Mühlenvereins, Michael Kestel.

Was die Kinder können, das müssen natürlich auch die Großen probieren. Die Großen, das waren die „Promis“ des Landkreises. Hier kam das Bloch vom Landratskandidaten Norbert Gräbner als erstes ins Ziel am Wehr der Teichmühle. Gefolgt von Landratskandidaten Klaus Löffler und Kreiskulturreferentin Gisela Lang. Die weiteren Platzierungen: 4. Walter Schinzel-Lang, 5. Mühlvogt und Landrat Oswald Marr, 6. Bürgermeister Gerhard Wunder, 7. Hermann Schlinger

 

      Wehmut beim scheidenden Mühlvogt

 

Bei diesem Mühlenfest kam bei Mühlvogt und Landrat Oswald Marr so etwas wie Wehmut auf. War es doch sein letztes Fest an der Teichmühle als Mühlvogt. Gerne sei er immer wieder gekommen und habe auch selbst gerne Hand angelegt, wenn es um das Schneiden in der Teichmühle ging. Er versicherte vor den anwesenden Kreisräten und Landratskandidaten zu, dass es auch weiterhin die Unterstützung durch den Landkreis Kronach geben werde. „Dieses Kleinod muss erhalten bleiben. Die Teichmühle ist ein Stück Heimat“, betonte der scheidende Mühlvogt. Er dankte den Aktiven des Mühlenvereins für ihr ehrenamtliches und lobenswertes Schaffen. Der Bürgermeister und stellvertretende Mühlvogt Gerhard Wunder sprach ebenfalls ein Grußwort und stimmte Oswald Marr in allen Punkten zu.

Vorsitzender Michael Kestel konnte wieder die Floßvereine aus Friesen, Neuses, Unterrodach und Wallenfels an der Teichmühle willkommen heißen. Im Vorfeld des Festes gab es einige große Reparaturen, die unbürokratisch und fachgerecht erledigt wurden. Kestel dankte allen, die dafür gesorgt haben, dass das Fest pünktlich stattfinden konnte. Er dankte dem scheidenden Mühlvogt und Landrat Oswald Marr für die jahrelange Unterstützung.

Bereits am Vormittag fand ein evangelischer Gottesdienst unter der Mitwirkung des Musikvereins Steinwiesen statt. „Es war ein sagenhafter Klang, die Musik hat das ganze Rodachtal beschallt“, begeisterte sich Michael Kestel. Pfarrer Dr. Hans-Peter Göll ging in seiner Predigt auf die zwei Seiten des Wassers ein. Einmal die zerstörerische Seite mit Überschwemmungen und Katastrophen. Zum anderen ist Wasser ein kostbares Gut und Lieferant erneuerbarer Energien für die einst über 150 Schneidmühlen im Landkreis. Er verdeutlichte auch, dass von Gott viele „Flüsse“ ausgehen, die die Menschen erreichen sollen. Dem sehr gut besuchten Gottesdienst schloss sich ein Weißwurstfrühschppen an. Am Nachmittag standen außer den „Blöchla“-Triften Sägevorführungen, Kinderflößen, Kutschfahrten und Führungen durch die Außenanlagen auf dem Programm.

(C) Mühlenverein Rodachtal e.V.    

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